Tiere brauchen eine Vertretung! Im Recht und in der Politik
zusammen mit Dr. Carolin Raspé

Einleitung: "Nicht wenige Politiker:innen und Jurist:innen setzen
sich heute schon für die Anliegen und Bedürfnisse
von Individuen unterschiedlicher Tierarten und -
gruppen ein. Sie sind dazu auch durch den Artikel 20a
des Grundgesetzes (GG) angehalten. Doch wie genau
sie das tun sollen, ist immer noch nicht ausreichend
geregelt.
Tierschutz ist nicht nur ein menschliches, sondern vor
allem ein tierliches Anliegen. Insofern gehören Tiere
zur Gemeinschaft der von Politik und Recht
unmittelbar betroffenen Individuen. Diese trivial
erscheinende Aussage stellt ein praktisches Problem
dar, denn Politik und Recht sind in ihren Institutionen
bislang rein anthropozentrisch geprägt.
Daher sind innovative Verfahren nötig, um die
Ansprüche der Tiere und daraus abzuleitende
Forderungen angemessen zu berücksichtigen. [...] "