Politische und rechtliche Vertretung von Tieren

Mögliche Anschlussprojekte

Um die politische Repräsentation von Tieren zu legitimieren, müssen sich die Akteure zunächst auf anerkannte und möglichst wissenschaftliche untermauerte Bedürfnisse und Interessen der Tiere einigen. Aktuelle Studienergebnisse müssen dafür zusammengetragen und in eine allgemeinverständliche und politische Sprache übersetzt werden. Daraus leiten sich die zentralen Forderungen „aus Sicht der Tiere“ ab, die politisch und rechtlich vertreten werden können. Danach folgt die Priorisierung dieser Interessen und Bedürfnisse. Für die politische Arbeit muss ermittelt werden, welche Bedürfnisse derart dringlich erscheinen, dass sie im Kompromiss mit anderen gesellschaftlichen Gruppen – aus Sicht der Tiere – für nicht verhandelbar befunden werden können. Diese ersten Schritte sind aufwendig und sollten in langfristig finanzierte Forschungsprojekte eingebunden werden. Eine Wissensplattform zur Repräsentation tierlicher Anliegen könnte die Arbeit koordinieren und die Ergebnisse allgemeinverständlich präsentieren. Hierfür werden weiterhin Partner, Stiftungen sowie öffentliche und private Förderer gesucht.