„Nutztier“ und „Tierwohl“ – Sprache macht Politik

Vorgehen und Ergebnisse:

Nach einer Recherche- und Austauschphase wurde eine methodische und theoretische Grundlage erstellt, mit der sich Begriffe und Formulierungen kritisch beurteilen lassen. Danach wurde eine Liste an Fachbegriffen zusammengetragen und ihre Verwendung auf ihre möglichen Auswirkungen hin analysiert. Eine Publikation zum Thema fasst zentrale Ergebnisse zusammen. Sie richtet sich nicht nur an Expert*innen, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit. Sie dient als Impuls für eine gesellschaftliche Debatte zur eine angemessene Sprache über Tiere und über Tiernutzung.

Mögliche Folgeprojekte:

Die Publikation konnte nicht alle relevanten Begriffe abdecken, so lässt sich die Liste ergänzen und aktualisieren. Der gesellschaftliche Austausch über angemessene Formulierungen und Begriffe steht noch ganz am Anfang. Besonders ergiebig dürfte auch ein Erfahrungsaustausch mit gesellschaftlichen Gruppen sein, die sich ebenfalls aus politischen oder ethischen Gründen für Sprachneuerungen einsetzen.