„Nutztier“ und „Tierwohl“ – Sprache macht Politik

„Sauenkäfig“ oder „Ferkelschutzkorb“ – „mehr Tierwohl“ oder „medizinische Grundversorgung“. Wie wir über Tiere und Tiernutzung reden, hat Folgen für unsere Wahrnehmung der politischen Situation und am Ende auch für unser Handeln. Im Auftrag der Frankfurter Tierschutzorganisation Animals Angels e.V. habe ich in einem länger angelegten Projekt untersucht, wie sich die Verwendung von Fachbegriffen des Agrar- und Veterinärbereiches beschönigend oder entstellend auf den Diskurs um die Tierhaltung auswirken kann.

Weiterlesen →

Politische und rechtliche Vertretung von Tieren

Auf Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft Tierschutzpolitik von Bündnis 90 / die Grünen Grünen haben die Juristin Dr. Carolin Raspé und ich einen Entwurf verfasst, der Impulse für Innovationen im Bereich der rechtlichen und politischen Repräsentation von Tieren liefern soll. Die Impulse sollen in die parteiinternen Diskussionen zum neuen Grundsatzprogramm von Bündnis 90 / die Grünen einfließen.

Weiterlesen →

Szenarien für eine nachhaltige Tierpolitik

In Kooperation mit Kristian Petrick, der als Berater im Bereich erneuerbarer Energien arbeitet, haben wir in den Jahren 2015/2016 transdisziplinäre Forschungsinitiativen ins Leben gerufen, die Szenarien zur Zukunft der landwirtschaftlichen Tierhaltung erstellen und bewerten sollten. Umwelt-, Klima-, Tier- und landwirtschaftliche Belange müssen in einer neuen „Tierpolitik“ ausgewogen berücksichtigt werden, um Zielkonflikte abzubauen. Eine zentrale Idee der Kooperation bestand darin, die Erfahrungen aus der Energiewende für die Politik der Tierhaltungs- und Ernährungswende fruchtbar zu machen.

Weiterlesen →